Jugendtheater: DIE JUNGS VON NEBENAN

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DIE JUNGS VON NEBENAN
oder: Irre ist menschlich
von Tom Griffin|generation14+|120 Minuten inkl. Pause

Guido, Lukas, Julian und Arnold leben in einer betreuten Wohngemeinschaft. Betreut werden sie von Jeanette Bäumer, ihrer Sozialarbeiterin. Die Jungs sind liebenswert, verrückt, charmant, seelisch immer auf der Kippe und einfallsreich. Sie ticken anders als die anderen. Julian liebt Bücher, besonders dicke, obwohl er nicht lesen kann. Arnold kann sich nichts merken, kauft aber liebend gern ein. Lukas verliebt sich in Lydia, die gern seine Schlüssel hätte. Und Guido gibt Golfunterricht – oder glaubt er das nur?|Sie singen, jagen, putzen und streiten miteinander. Ihren Alltag bekommen sie mit Jeanettes Hilfe ganz gut geregelt. Doch – immer wenn sie mit der Außenwelt konfrontiert werden, gerät ihr Leben durcheinander. Zum Beispiel, wenn Guido Besuch von seinem Vater bekommt – nach sieben Jahren! Oder Julian bei einer Senatskommission seine Fähigkeiten unter Beweis stellen soll, Arnold nach Russland auswandern will – und Jeanette ganz andere Pläne hat ...

ENSEMBLE

[Regie] Günter Jankowiak
[Bühne | Lichtdesign] Urs Hildbrand
[Kostüme] Daniele Drobny
[Technik] Ismael Schott/Markus Witte
[Musik] Matthias Witting
[Bühnenmalerei] Heike Pehl

[Guido Klemper] Tim Ahlers
[Lukas Bulanski, Herr Streetz] Dirk Böhme
[Jeanette Bäumer, Frau Wahre, Lydia] Anne-Rebekka Düsterhöft
[Julian B. Schmidt, Herr Busch] Michael Meyer
[Arnold Wigger, Vater Klemper] Wolfgang Stüßel

[Aufführungsrechte] Gerhard Pegler Verlag

PRESSESTIMMEN

„Um vier erfrischend unnormale, junge Männer geht es, die trotz Handicaps das Leben in den Griff kriegen. Ob sie vereint auf eine vermeintliche Ratte losgehen oder einen Ausflug zum Tanz unternehmen – ihre Marotten sind anstrengend, aber liebenswert, ihre Freuden und Ängste ganz ‚normal’. [...] Tom Griffins Stück ist ein Plädoyer für die Menschlichkeit – das Ergebnis ist nicht Mitleid, sondern Sympathie. Und Stoff zum Nachdenken.” Berliner Morgenpost

„In der Regie von Günter Jankowiak taucht das theater strahl liebevoll in den Text ein. Sprachwitz und kleine Bedeutungs-verschiebungen ziehen die Zuschauer nach und nach immer mehr in die eigenartige Logik der Figuren hinein. Arnold, der sich nichts merken kann, hat 20 Packungen Cornflakes und eine Tüte Hasenstreu gekauft, denn kaufen wollte er auf jeden Fall, nur was, war nicht mehr klar.” taz

„Die fürs theater strahl obligatorische Message kommt leise und durchs Hintertürchen. Unverkrampftes Theater zum Thema Behinderung.” zitty

ZUSCHAUERSTIMMEN

„Das Stück ‚Die Jungs von nebenan’ war glaub ich das tollste Theaterstück, das ich je gesehen habe. Ich dachte bevor ich ins Theater gekommen bin, dass ich nach dem Stück nach Hause gehe und mich wieder einmal schlecht fühle, weil mir gezeigt wird, wie schlecht man ist und wie wenig wir uns um das Leid Behinderter scheren. Aber ich muss sagen, dass es nicht so war. Das Stück war so super, dass ich darüber nachdenken kann, ohne mir irgendwelche Vorwürfe zu machen. Ich sehe einen Behinderten durch dieses Stück meiner Meinung nach nun mehr als Menschen. [...]” Sophia W., Schülerin

„Lange hat mich kein Theaterstück mehr so zum Lachen gebracht, mich zu Tränen gerührt und zum Nachdenken angeregt. Jeder der Charaktere war einzigartig, sehr skurril und trotzdem absolut liebenswert. Die Liebesgeschichte zwischen Lukas und Lydia war so fantastisch dargestellt, dass mir beinahe die Worte fehlen.” Lisa, Schülerin

„Das Stück war lustig und traurig zugleich. Es zeigte aber vor allem, dass anders sein nicht schlimm ist, im Gegenteil.” Julia W., Schülerin

„Zu Tränen gerührt. Zu Tode gelacht. Ein wahrhaft gelungenes Stück! Ein Extra-Lob an alle Schauspieler! Danke für ihre Ehrlichkeit!” Julia B., Schülerin

„Aber ihr habt mich mit eurem Stück auch zum Nachdenken angeregt. Es wird einem mal wieder bewusst, wie die Welt mit Menschen, die nicht ganz der Norm entsprechen, umgeht.” Franziska, Schülerin